2011

Im Februar hieß es wie jedes Jahr in Teichgut mal wieder „Vorhang auf“!
 
Unser Theaterstück 2011 hieß

Schlag-ab-Tausch oder manche Tote leben länger.
Es war ein Zweiakter mit einer Spielzeit von ca. 110 min.
Es ging um einen Musik-Agenten, der zu faul ist, um richtig zu arbeiten und  mit dem Geld seiner Frau , sich und seinen Gespielinnen das Leben versüßt.
Als es seiner Frau zu bunt wird und sie die Scheidung verlangt, schmiedet er Mordpläne, die "leider" Missglücken.
Da auf einmal mehr Personen als erwartet im Haus sind, kommt es zu starken Missverständnissen, da jeder etwas anderes meint, als der andere.
 

 

Christian Lich: Dietmar Auffahrt
Chef einer nicht sonderlich erfolgreiche Künstleragentur, dessen lockerer Lebenswandel für Verwicklungen sorgt
 
Isabel Lich: Verena Meyer
seine Ehefrau, die ihren Mann jetzt endgültig abservieren will
 
Simone: Sonja Heers
Ex-Sekretärin von Christian, die als undurchsichtige Aussteigern mit spirituellen Anwandlungen in der Agentur auftaucht
 
Richard: Heinz Werner Meyer
ein bei Christian unter Vertrag stehender Musiker, der unfreiwillig mit den Verwicklungen in der Künstleragentur konfrontiert wird
 
Michaela Bernau: Marion Dregenuß
Eine vermeintliche Polizistin die mit ihrem Erscheinen nicht unerheblich zu weiteren Verwicklungen beiträgt und die Story zu einem unerwarteten Ende führt.

 

 

Folgende Worte richtete der 1. Vorsitzende des TV Teichgut Ralf Richter zum 25-jährigem Jubiläum an die Theatergruppe und unsere Gäste.

  
Sehr geehrte Gäste!
Ich möchte euch alle recht herzlich begrüßen zu unserer diesjährigen Theateraufführung hier in Teichgut auf der Showbühne.
Auch in diesem Jahr ist es unserer Theatergruppe wieder gelungen ein Stück auf die Bühne zu bringen und das ist in diesem Jahr etwas ganz besonderes, denn unserer Theatergruppe feiert in diesem Jahr ihr 25 jähriges Bestehen seit ihrer Gründung 1986.
Und dieses ist für mich an dieser Stelle ein Anlass um kurz mal zurück zublicken auf die letzten 25 Jahre. Denn ich erinnere mich als echter Zeitzeuge, auch ich habe damals beim aller ersten Stück mitgespielt und es gibt die ein oder andere Anekdote zu berichten.
Beim ersten Stück damals haben wir über 1 Jahr geübt und waren uns bis zum letzten Tag nicht sicher ob wir den Zuschauern unser Stück anbieten können. Es gab nur 1 Aufführung am Samstagabend und die Turnhalle platze aus allen Nähten. Unter anderem haben sich Monika Peesel und Fritze Auffahrt als damalige Hauptdarsteller so sehr ins Zeug gelegt, dass unsere jahrelange Souffleuse Carola Liedtke die ja auch für die Regie zuständig war, alle Hände voll zu tun hatte um der Handlung zu folgen.
In den ersten Jahren musste der alte Ölofen tagelang vor der Aufführung angeheizt werden um einigermaßen Wärme in die Halle zubringen.
Beim herrichten der Bühne sind Frank Klingbeil die Tapeten an der Wand festgefroren.
1988 wurden die Übungsabende immer wieder unterbrochen weil das Geschehen bei den Olympischen Winterspielen in Calgary live im Fernsehen verfolgt werden mussten.
Auf der Bühne wurden in den letzten 25 Jahren alle Themen die die Schauspielerei zu bieten hatte abgehandelt. Es gab Liebe und Hass, Tränen der Freude und Tränen der Trauer, es wurde geschrien und gezankt, es wurde geküsst und geohrfeigt. Schauspieler wurden auf der Bühne erschossen und wieder zum Leben erweckt, in den Brunnen geworfen um jünger wieder heraus zu kommen. Es gab alte Tanten, zarte Hasen und Besoffene auf der Bühne.
Auch ein Highlight der Theatergeschichte war, dass wir gleich nach der Grenzeröffnung rübergemacht haben nach Dühre in den Osten um dort unser Stück aufzuführen. Damals noch mit geschmuggelten Gewehr, denn das brauchten wir für die Aufführung.
Auch immer lustig ging es im Keller zu bei jeder Menge Lampenfieber und Aufregung und dem ein oder anderem Schnaps dagegen.
Schauspieler haben sich aus dem Fenster gestürzt weil sie das Wasser nicht mehr halten konnten. Nein, nicht was ihr denkt, unsere Fenster sind parterre.
Aber eins kann man all den Beteiligten bescheinigen, sie waren immer 100%ig bei der Sache und hatten viel Spaß und Freude bei dem Aufführungen und Übungsabenden. Auch die Organisation der gesamten Theateraufführungen mit Kaffee und Kuchen und der Abende mit Tanz, der Vorverkauf waren nicht ganz ohne.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal Danke sagen an alle die mitgeholfen haben, die Schauspieler, den Kaffeedamen, dem Thekenpersonal, den Kassierern, den Vorhangaufziehern, einfach allen Helfern der letzten 25 Jahre. Ihr ward und seid ein tolles Team.
Doch nun zum heutigen Stück. Es heißt „Schlagabtausch“ oder manche Tote leben länger, ein 2 Akter von Ingrid Mienke.
 
 
Inhaltsangabe:
Auch wenn Christian Lich die spärlichen Einnahmen aus seiner Künstleragentur „Stargate“ seit geraumer Zeit mit kriminellen Machenschaften aufstockt, so ist er doch leider vom Geld seiner Frau Isabel abhängig. Als diese Geldquelle jedoch durch Isabels Scheidungsabsichten zu versiegen droht, schmiedet er einen mörderischen Plan. Dabei erweisen sich allerdings für Christian nicht nur unverhoffte Ereignisse, sondern auch seine eigenen Betrügereien als Fallstricke, so dass es in der Künstleragentur zu einem turbulenten „Schlagabtausch“ kommt.
 
Des weiteren dabei:
 
Christian Lich: Dietmar Auffahrt
Chef einer nicht sonderlich erfolgreiche Künstleragentur, dessen lockerer Lebenswandel für Verwicklungen sorgt
 
Isabel Lich: Verena Meyer
seine Ehefrau, die ihren Mann jetzt endgültig abservieren will
 
Simone: Sonja Heers
Ex-Sekretärin von Christian, die als undurchsichtige Aussteigern mit spirituellen Anwandlungen in der Agentur auftaucht
 
Richard: Heinz Werner Meyer
ein bei Christian unter Vertrag stehender Musiker, der unfreiwillig mit den Verwicklungen in der Künstleragentur konfrontiert wird
 
Michaela Bernau: Marion Dregenuß
Eine vermeintliche Polizistin die mit ihrem Erscheinen nicht unerheblich zu weiteren Verwicklungen beiträgt und die Story zu einem unerwarteten Ende führt.
 
Regie und Souffleuse: unsere Theaterchefin Sybille Pieper
 
Sybille schön das du die Führung der Theatergruppe übernommen hast.
Viel Spaß, Vorhang auf!